Beim Landvolk in Hurrel

 
Foto: Ove Bornholt
 

Am 24. Februar folgte ich gemeinsam mit MdL Axel Brammer einer Einladung des Landvolks nach Hurrel. Hintergrund ist die geplante Einführung eines fünf Meter breiten Landstreifens an Gräben, an denen nicht mehr gedüngt werden darf.

 

Die Landesregierung sieht sich zu dieser Maßnahme im Rahmen der Novellierung des Nds. Wassergesetzes veranlasst, um die Oberflächengewässer in Niedersachsen wirksamer als bisher vor Nährstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträgen durch Erosion, Abschwemmung und Direkteinträgen zu schützen.

Lohnunternehmer Renke Dählmann und Bernhard Wolff vom Landvolk würden gerne dazu beitragen, das so geplante Wasserschutzgesetz abzuwenden und setzten dagegen, dass heutzutage mit modernen Landmaschinen gearbeitet würde, die sogar satellitengestützt arbeiten. Dadurch könne Gülle millimetergenau ausgebracht und bodennah eingearbeitet werden und es gäbe geringe Streuverluste. Weiterhin wäre es wichtig, die „schwarzen Schafe“ unter den in der Landwirtschaft Tätigen ausfindig zu machen und zur Verantwortung zu ziehen.

Für Axel und mich ist es sehr wichtig, mit dem Landvolk im Gespräch zu bleiben, um die Interessen der Landwirte und der Öffentlichkeit bestmöglich unter einen Hut zu bringen und bei der Entwicklung des Gesetzes einbringen zu können. Das Bundeswassergesetz hat strengere Regeln als ist als das niedersächsische Wassergesetz. Das ist angesichts der Situation in Niedersachsen nicht haltbar, eine Anpassung ist daher erforderlich.  Bis jetzt sind wir bei der Veränderung des Nds. Wassergesetzes noch in der Vorphase der Verbändeanhörung – wir werden uns dafür einsetzen, dass wir zu differenzierteren und risikobezogenen Lösungen kommt.

Beim Landvolk in HurrelFoto: Ove Bornholt

Bernhard Wolff (links) und Lohnunternehmer Renke Dählmann (rechts) vom Landvolk demonstrieren MdL Renate Geuter und Axel Brammer wie mit modernen Landmaschinen gearbeitet wird,

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Spamschutz

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.