Entlastung für kleine Betriebe und Selbstständige – Sofortabschreibung steigt auf 800 Euro

 

In dieser Woche konnte die Große Koalition auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion eine Einigung über die Abschreibungsmöglichkeiten geringwertiger Wirtschaftsgüter erzielen.
Als geringwertige Wirtschaftsgüter werden zum Beispiel Werkzeuge für den Betrieb oder Drucker, Kaffeemaschinen und sonstige kleine Bürogeräte bezeichnet.

„Uns geht es darum, dass gerade Handwerksbetriebe, kleine Mittelständler und Selbstständige in die Lage versetzt werden, diese Güter ohne größeren bürokratischen Aufwand sofort abzuschreiben. Bisher gab es dafür eine Obergrenze von 410 Euro. Dieser Schwellenwert stammt noch aus dem Jahr 1964, also aus einer Zeit, in der man noch Schreibmaschinen abschrieb. Daher war eine Anpassung dringend erforderlich, um geringwertige Güter der heutigen Zeit, wie Smartphones und Tablets abschreiben zu können“, erläutert MdL Renate Geuter.

Bei Gütern über 410 Euro kam bislang nur eine umständliche Abschreibung über mehrere Jahre in Betracht. Diese war vor allem für kleinere Betriebe zeitintensiv und kostete im Falle der Beauftragung eines Steuerberaters auch noch Geld. Ab dem 1. Januar 2018 soll die Bürokratie-Erleichterung in Kraft treten.

 
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