Vertreterversammlung des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes

 
 

Zahlreiche Gäste aus Verwaltung und Politik kamen im alten Oldenburger Landtag zur Vertreter-versammlung des oldenburgischen Feuerwehrverbandes zusammen. Regierungsbrandmeister und Verbandsvorsitzender Dieter Schnittjer begrüßte die Gäste und mehr als 190 Feuerwehrvertreter und stellte die aktuellen Zahlen vor.

 

Demnach sind die Feuerwehren im Oldenburger Land im vergangenen Jahr fast 12000 Mal ausgerückt. Den größten Teil machen die technischen Hilfeleistungen aus. Dazu zählen das Leerpumpen von Kellern oder das Retten und Bergen von Verunglückten. An zweiter Stelle stehen die Kleinbrände und nur in zwei Prozent der Brandfälle mussten die Wehren zu Großbränden ausrücken. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fehlalarme um 85% drastisch angestiegen. Das liegt zum einen an der gestiegenen Zahl der Brandmelder und zum anderen an Schwierigkeiten im Umgang damit.

Polizeipräsident Johann Kühme berichtete, dass sich die Feuerwehren immer öfter an der Suche nach vermissten Personen beteiligen, weil auch hier ein großer Anstieg zu verzeichnen ist. Viele amtliche und ehrenamtliche Feuerwehrleute sind neben ihrem Beruf durch die Einsätze großen Belastungen ausgesetzt. Statt Dank schlägt ihnen immer öfter Respektlosigkeit in Form von Gewalt und Aggression entgegen – die sei absolut inakzeptabel.

Landtagsabgeordnete Karin Logemann hob die Bedeutung der Wehren im Landkreis hervor. Aus diesem Grund unterstützt das Land Niedersachsen auch die Investitionen in die Niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle, die den Nachwuchs ausbilden oder Fortbildungen anbieten, mit bisher 78 Millionen Euro für zwei Bauabschnitte. An der anschließenden Podiumsdiskussion habe ich mich auch beteiligt und über die Rahmenbedingungen des Landeshaushalts und damit auch über die Finanzierung von Maßnahmen für die Feuerwehr gesprochen.

Gruppenbild bei der Vertreterversammlung

Dieter Schnittjer mit MdB Susanne Mittag, MdL Renate Geuter, MdB Dennis Rohde und MdL Karin Logemann am Rande der Veranstaltung

 


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