Zu Besuch in der Gemeinde Goldenstedt

 
 

Am 21. Juli begleitete ich Bundestagskandidat Kristian Kater in die Gemeinde Goldenstedt. Im Zuge seiner Wahlkampftour wollte er sich in der Gemeinde persönlich vorstellen und Bürgermeister Willibald Meyer empfing uns im Rathaus, um über einige Projekte zu sprechen, die im Moment in der Gemeinde von Bedeutung sind.

 

Goldenstedt wurde in das Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ aufgenommen. Dieses Programm legt der Bund seit 2010 auf. Anlass hierfür waren die Auswirkungen des demografischen und wirtschaftlichen Wandels für die ländlicheren, dünn besiedelteren Gebiete. Kleinere Orte sind wichtige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Anlaufpunkte für die dortige Bevölkerung und sichern die Daseinsvorsorge. Der Wandel brachte Arbeitsplatzverlust, Abwanderung, Alterung der Bevölkerung und veränderte Nachfragestrukturen mit sich. Ziel des Programms ist es, die genannten Funktionen für die Bewohner zu sichern und sie bedarfsgerecht für die Zukunft handlungsfähig zu machen. Weitere Informationen, wie z.B. die Bedingungen für eine Bewerbung, gibt es unter www.bmub.bund.de .

Goldenstedt erhält aus diesem Programm Mittel für die Sanierung des Harmann-Wessel-Hauses. In den vergangenen Jahren hat es sich zu einem Begegnungsort für die Bürger und Vereine der Gemeinde entwickelt. Märkte und Ausstellungen finden hier statt und auch öffentliche Veranstaltungen, wie Vorträge, Seminare und Kurse, über die die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) Auskunft gibt. Schlaf- und Gruppenräume mit einer Großküche und ein Zeltplatz sind auch vorhanden.

Empfang vor dem Rathaus

Netter Empfang bei strahlendem Sonnenschein vor dem Rathaus in Goldenstedt

Weitere Themen waren der nötige Ausbau der Krippenplätze, Kindergärten und Schulen. 25 % der Bevölkerung in Goldenstedt sind jünger als 18 Jahre und berufstätige Eltern brauchen eine verlässliche Betreuung für ihre Kinder. Erfreulicherweise gibt es seit Jahren gute Krippenangebote, ausgebildete Tagesmütter und eine Babysitter-Hotline, aber der Bedarf wächst auch hier und muss ausgebaut werden. Auch das Kindergartenangebot war mit einem Waldkindergarten und drei weiteren katholischen Kindergärten noch nicht ausreichend. Deshalb wurde im März der evangelische Kindergarten im Harmann Wessel Haus eingeweiht.

Drei Grundschulen und eine Oberschule stellen die wohnortnahe Beschulung der Kinder sicher. In den vergangenen Jahren wurde schon viel investiert, aber weitere Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen sind geplant, um sich  zukunftsfähig und bedarfsgerecht aufzustellen.

Im Mehrgenerationenpark

Mit dem Bürgermeister unterwegs im Mehrgenerationenpark

Als letztes sprachen wir noch über die Zukunft der sogenannten Entflechtungsmittel. Seit 2007 gibt es Mittel vom Bund zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden. Für die Investitionen in den kommunalen Straßenbau und den ÖPNV gibt der Bund jährlich 1,3355 Milliarden Euro. Allerdings ist diese Regelung bis Ende 2019 zeitlich befristet. Die bisherigen Entflechtungsmittel sind jetzt in den Neuregelungen zum Länderfinanzausgleich berücksichtigt. Die SPD-Landtagsfraktion sieht die Notwendigkeit einer ergänzenden Regelung, damit diese Mittel auch in Zukunft für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung gestellt werden können.

Ruhepause nach der Arbeit

Beine baumeln lassen nach getaner Arbeit

 


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