Nährstoffmanagement Grafschaft-Bentheim

 
 

Das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat verschiedene Landkreise, in denen die Grundwassermessstellen überschritten sind, bzw. steigende Tendenz zeigen, dazu aufgefordert, Maßnahmen zur Nitratreduktion zu veranlassen. Dazu gehört auch der Landkreis Graftschaft-Bentheim.

 

Auf diese Aufforderung hin wurde ein runder Tisch gegründet, an dem Vertreter des Landkreises, der Landwirtschaftskammer, des Agro-Vermittlungsdienstes, des Beratungsrings und des Landvolks teilnahmen. Als Ergebnis ging daraus das Projekt „Nährstoff-management Grafschaft-Bentheim“ hervor.

Mit Gerd Will, dem Landtagsabgeordneten vor Ort, der auch Sprecher im Niedersächsischen Landtags-Ausschuss „Wirtschaft, Arbeit und Verkehr“ ist, besuchte ich am 9. Oktober einen Betrieb, der sich an diesem Projekt beteiligt, um den Gülleaustrag zu verringern, zu optimieren und die Gülleverwertung zu verbessern.

Finanziert wird das Projekt gemeinsam von Landkreis, Landvolk, dem TAV Schüttdorf, dem NVB Nordhorn, WAZ Neuenhaus und dem Beratungsring Grafschaft-Bentheim. An Demonstrationsflächen überall im Landkreis wird gezeigt, wie Landwirte ihre Pflanzen versorgen und dabei die natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Luft schonen. Erträge werden ermittelt und monatlich wird der pflanzenverfügbare Stickstoff im Boden beprobt.

Im Rahmen der Düngeverordnung gibt es eine Aufzeichnungspflicht. Über die Auswertung der Daten konnte Betriebe ermittelt werden, die Überhänge in der Stickstoff- und Phosphordüngung haben. Diese werden aktiv angesprochen und bekommen eine Düngeberatung angeboten.

Mit Gerd Will beim Ortstermin in Nordhorn

Gemeinsam mit Gerd Will (links) und zwei Mitarbeitern des Projekts an der Demonstrationsfläche.

 


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